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2026: Ein Jahr der Bewährungsprobe für den Mittelstand

Steigende Insolvenzen, schrumpfende Kaufkraft und hohe Finanzierungskosten machen 2026 für viele Unternehmen zur strategischen Bewährungsprobe. Besonders der Mittelstand – das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft – gerät weiter unter Druck. Entscheidend ist jetzt nicht Abwarten, sondern konsequentes, strukturiertes Handeln.


Das neue Jahr startet mit einer wirtschaftlichen Realität, die viele Unternehmen stärker fordern wird als bislang erwartet: hohe Finanzierungskosten, sinkende Konsumlaune, regulatorische Unsicherheiten und stagnierende Erträge treffen Betriebe mit schmalen Margen und steigendem Kostendruck besonders hart – etwa in der Bauwirtschaft, im produzierenden Gewerbe, im Handel oder im Energiebereich.





„Jetzt ist nicht die Zeit für Durchhalteparolen, sondern für strategisches Handeln.“

Matthias Ortner, Equity Partner, Advicum Consulting






Insolvenzen bleiben hoch – auch wenn sich die Dynamik abschwächt


Aktuelle Prognosen verdeutlichen die Lage: Laut der globalen Insolvenzstudie von Allianz Trade steigen Unternehmensinsolvenzen weltweit 2025 um +6 % und 2026 um weitere +5 %. In Österreich nähert sich die Zahl der Firmenpleiten 2025 dem Rekordniveau an; für 2026 wird zwar ein leichter Rückgang erwartet, das Niveau bleibt jedoch klar erhöht – rund 30 % über dem Vorkrisenschnitt.

Für viele mittelständische Betriebe bedeutet das: geringere Fehlertoleranz, weniger Liquiditätspuffer und steigender Druck auf Kosten- und Finanzierungsstrukturen.


2026: Das Jahr der wirtschaftlichen Ernüchterung


Vorsichtiger Optimismus zum Jahreswechsel ändert nichts an den zentralen Belastungsfaktoren: ein hohes Zinsniveau, steigende Kosten, stagnierende Nachfrage, geopolitische Unsicherheiten und ein zurückhaltendes Investitionsklima. Gleichzeitig werden Geschäftsmodelle in vielen Branchen auf ihre Tragfähigkeit geprüft.


Vier Maßnahmen, die jetzt Wirkung erzeugen


Gezielte Restrukturierung ist kein reines Kriseninstrument – sondern eine strategische Antwort auf Volatilität. Entscheidend sind klare Prioritäten:

  1. Liquidität sichern

  2. Frühwarnsysteme etablieren

  3. Zukunftsinvestments aktiv angehen

  4. Fokus auf Kernleistungen


Konsumenten unter Druck – und damit auch die Nachfrage


Auch private Haushalte bleiben belastet: hohe Energie- und Wohnkosten, anhaltender Inflationsdruck und steigende Finanzierungskosten dämpfen Konsumfreude und Investitionsbereitschaft. Die Unsicherheit am Arbeitsmarkt verstärkt die Zurückhaltung.

Besonders spürbar ist das in konsumgetriebenen Bereichen wie Handel, Tourismus und Dienstleistungen – aber auch indirekt entlang ganzer Wertschöpfungsketten.


Restrukturieren, bevor der Druck entscheidet


Als vom Industriemagazin 2025/26 ausgezeichnete Nummer 1 im Bereich Restrukturierungen sieht Advicum Consulting die Entwicklung mit wachsender Sorge – und mit klarem Handlungsfokus: Unternehmen müssen handlungsfähig bleiben, bevor externe Faktoren die Optionen reduzieren.




"Es geht um klare Zielbilder und schnelle Entscheidungen, um Wirkung statt Perfektion, und um transparente Kommunikation mit aktiver Einbindung der wichtigsten Stakeholder.“

-Daniel Knuchel, Equity Partner, Advicum Consulting




Advicum Consulting unterstützt dabei entlang der gesamten Strecke: von der fundierten Standortbestimmung über maßgeschneiderte Maßnahmen bis zur konsequenten Umsetzung – damit Restrukturierung zur strategischen Neuausrichtung wird.

 
 
 

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