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Business Breakfast: Wird der humanoide Roboter zum besseren Menschen?

Welche Arbeit bleibt den Menschen, wenn Maschinen nicht nur schneller rechnen und analysieren, sondern zunehmend kreativ tätig werden und sogar menschliche Emotionen simulieren können? Diese und weitere zentrale Zukunftsfragen standen im Mittelpunkt des Business Breakfasts von Advicum Consulting/eMentalist und A.B.S. Factoring am 10. Juni. Zahlreiche Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Beratung kamen zusammen, um über die Zukunft heimischer Unternehmen im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz und Automatisierung zu diskutieren.


v.l.n.r.: Thomas W. Albrecht, Daniel Knuchel, Andreas Draxler und Andreas Kornberger 
v.l.n.r.: Thomas W. Albrecht, Daniel Knuchel, Andreas Draxler und Andreas Kornberger 

Zwischen Faszination und Verantwortung

Maschinen analysieren heute Daten in Echtzeit, arbeiten präzise und übernehmen zunehmend kreative Aufgaben. Kein Wunder also, dass Daniel Knuchel (Advicum Consulting) mit der These „Der humanoide Roboter wird zukünftig der bessere Mensch sein“ für Aufsehen sorgte. Doch hinter der Provokation steckt eine klare Botschaft: Nicht die Technologie ist der entscheidende Faktor, sondern der Mensch, der sie gestaltet. Denn auch wenn Maschinen leistungsfähiger werden, bleiben Werte, Entscheidungen und Verantwortung weiterhin in menschlicher Hand.


Transformation beginnt im Kopf, nicht in der Technik

Unter der Moderation von Andreas Draxler (A.B.S. Factoring) diskutierten die Expert:innen, warum viele Unternehmen trotz verfügbarer Technologien hinter den Möglichkeiten zurückbleiben. Die zentrale Erkenntnis: Transformation scheitert selten an Tools oder Innovationen, sondern vielmehr an Strukturen, Denkweisen und fehlendem Mut zur Veränderung.

Andreas Kornberger (Advicum Consulting) brachte es auf den Punkt: Unternehmen scheitern nicht an Krisen, sondern daran, dass sie zu lange warten. Besonders in gewachsenen Organisationen verhindern eingefahrene Muster, operative Belastung und ein zu starkes Festhalten am Bewährten oft den notwendigen Wandel.


Der entscheidende Unterschied: Menschlichkeit

Gerade weil Maschinen immer besser werden, gewinnen typisch menschliche Fähigkeiten zunehmend an Bedeutung. Führung, Orientierung und die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, werden zum zentralen Wettbewerbsvorteil. Transformation ist daher kein technisches Projekt, sondern eine Frage der Haltung.

Oder, wie es Andreas Draxler formulierte: "Erfolg entscheidet sich nicht an Technologie, sondern am Mut zur Verantwortung".


Zukunft braucht Mut zur Umsetzung

Das übergreifende Fazit des Vormittags: Erfolgreiche Transformation entsteht nur, wenn Mensch, Organisation, Technik und Umfeld zusammenspielen. Unternehmen sind gefordert, nicht nur zu analysieren, sondern ins Tun zu kommen, zu experimentieren, zu lernen und kontinuierlich nachzuschärfen.

Thomas W. Albrecht (TWA Mentale Innovation) brachte diesen Gedanken eindrucksvoll auf den Punkt: "Der größte Irrglaube sei, dass alles bleibt, wie es ist. Fortschritt beginne genau dort, wo man aufhört zu warten und beginnt, selbst Verantwortung zu übernehmen".


Das große Interesse und die intensiven Gespräche beim anschließenden Networking zeigten deutlich: Die Fragen rund um KI, Transformation und Zukunft der Arbeit sind längst in den Chefetagen angekommen. Und sie werden bleiben, als permanente Führungsaufgabe in einer Welt, die sich schneller verändert als je zuvor.



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